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Steirische Pionierarbeit und nationaler Schulterschluss

Interforst 2018

Der junge Lehrberuf des Forsttechnikers und die damit verbundenen Qualitätsstandards der Ausbildung wurden auf der Interforst 5 Tage lang präsentiert. Dabei schwang Peter Konrad, proHolz-Vorstand und Bundesvorsitzender der Forstunternehmer, die Fahnen vor allem für die Weiterentwicklung des Lehrberufs und die internationale Vernetzung. Der Gemeinschaftsstand der österreichischen, schweizerischen und deutschen Forstunternehmer war alle Tage gut besucht. Eine wichtig Initiative, um die Zukunftsfähigkeit in der Bewirtschaftung der Wälder zu sichern.

 

Presseaussendung der Kooperationsplattform Forst Holz Papier:

Österreich präsentiert sich eindrucksvoll als wichtiges Forst- und Holzland auf der Messe Interforst** in München. Mit 41 Ausstellern ist Österreich hier das zweitwichtigste Ausstellerland. Die Interforst ist eine der wichtigsten Fachmessen der Welt. Österreich bringt dabei neben der Forsttechnik besonders auch seine Expertise zum Thema Klimaschutz und Digitalisierung ein.


Österreich präsentiert sich als wichtiges Forst- und Holzland

Österreich war bereits bei der Eröffnung maßgeblich mit Josef Plank (Generalsekretär des Bundesministeriums für Nachhaltigkeit und Tourismus), Rudolf Maximilian Rosenstatter (Vorsitzender der Kooperationsplattform Forst Holz Papier) und Peter Konrad (Präsident der Österreichischen Forstunternehmer) vertreten. Karl Stampfer (BOKU) und Willibald Ehrenhöfer (Direktor des Forstbetriebes Mayr-Melnhof) brachten ihre Expertise als Vortragende zum Thema "Klimafitte Wälder" ein. Der zweite Messetag war schwerpunktmäßig sogar als Österreich-Ländertag ausgewiesen. Stimmungsmäßiges Kommunikationszentrum der Messe war der Stand der österreichischen, deutschen und schweizer Forstunternehmer und der Kooperationsplattform Forst Holz Papier (FHP)* am Freigelände.


Bewirtschafteter Wald = klimafit

Der Klimawandel gehört zu den großen Herausforderungen für Wald und Gesellschaft. Der Schlüssel zum langfristigen Schutz unserer Wälder heißt nachhaltige Bewirtschaftung. Nur durch die sorgsame Nutzung der Wälder kann das biologische Gleichgewicht erhalten bleiben und der Wald als möglichst gleichbleibender Kohlenstoffspeicher eine seiner wichtigsten Funktionen erfüllen. Darüber waren sich alle Experten auf der Messe einig. "Dazu braucht es aber auch das Verständnis der breiten Bevölkerung für diese nachhaltige Bewirtschaftung und zwischen allen Partnern entlang der Wertschöpfungskette Holz", betont Rudolf Rosenstatter, FHP-Vorsitzender.

 

Starker Schulterschluss zwischen Österreich und Deutschland

Der Forst- und Holzsektor ist ein stark international agierender Wirtschaftszweig. Umso wichtiger ist der Austausch auf internationaler Ebene sowie das Zusammenspiel besonders mit unseren unmittelbaren Nachbarn. Davon profitieren Ökologie und Ökonomie gleichermaßen. Ein besonders starker Schulterschluss besteht mit unseren deutschen Nachbarn. Die Fachmesse Interforst bietet heuer wieder die beste Gelegenheit, diesen Schulterschluss weiter zu vertiefen und auszubauen. „Hier auf der Interforst ist uns klar vor Augen geführt worden, dass Österreich auch den internationalen Vergleich nicht scheuen muss und in vielen Bereichen sogar eine führende Rolle einnimmt. Wir dürfen zurecht stolz auf unsere Wertschöpfungskette Holz in Österreich sein, die immerhin den zweitwichtigsten Außenhandelsfaktor unseres Landes darstellt“, fasst FHP-Vorsitzender Rosenstatter den österreichischen Messeauftritt in München zusammen.

 

Digitalisierung und Ausbildung als österreichisches Erfolgsrezept

Die Forst- und Holzwirtshaft kommt schon lange nicht mehr ohne Hochtechnologie und ausgefeilte Technik aus. Die Interforst ist ein Spiegelbild dieser rasanten Entwicklung. Österreich ist ein bedeutender Anbieter in diesem Segment und konnte sich in den letzten Jahren als Schrittmacher für Forst 4.0 positionieren. Auch mit dem neuen Lehrberuf Forsttechnik konnte ein Meilenstein gesetzt werden. "Immer mehr junge Menschen spüren die Faszination und erkennen die Zukunftstauglichkeit unserer Forstberufe, die wieder modern und begehrt sind. Die Forstwirtschaft ist in einem gänzlichen Wandel begriffen und das ist gut so. Denn nur was sich ändert, bleibt", betont Peter Konrad, Bundesvorsitzender der Österreichischen Forstunternehmer in der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ).

 

*Das Kooperationsabkommen FHP (Forst Holz Papier) repräsentiert rund 172.000 Familienunternehmen. Mit einem Produktionswert von 12 Mrd. Euro gehört der Holzsektor zu den bedeutendsten Wirtschaftsbranchen in Österreich. FHP ist als nationale Branchenplattform in Europa einzigartig.

www.forstholzpapier.at


**Die Interforst ist eine international führende Fachmesse für Forstwirtschaft und Forsttechnik, die alle 4 Jahre stattfindet. Das umfassende Rahmenprogramm und die vielfältigen Foren und Sonderschauen sind Schnittstelle für Wissenschaft, Politik und Praxis. 2018 zählte die Interforst 453 Aussteller aus 28 Ländern und findet heuer zwischen 18. und 22. Juli in München statt. 2014 waren rund 50.000 Besucher aus 72 Ländern auf der Veranstaltung.

 

www.interforst.com

Videos (Interforst)

Fotogalerie (Interforst)

 

 

 

Fotos: Peter Konrad und Messe München GmbH

 

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