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Holzbauexkursion

Von der Säge bis zum Modulbau

Die Holzbauexkursion am 21.06. im Rahmen des Architektursommers 2018 bot dieses Mal ein vielseitiges Programm – von der Säge bis zum Modulbau.

Schnelle Fertigung, maximale Flexibilität, optimale Wirtschaftlichkeit und die ökologische Bauweise sind die wesentlichen Vorteile im modularen Holzbau - davon konnten sich die TeilnehmerInnen bei der Besichtigung des Josefhof überzeugen. DI Schmidt vom Büro Dietger Wissounig Architekten und Projektleiter BMSTR. Robert Eder von der Firma Baukoord führten durch die Gesundheitseinrichtung.

Der Josefhof ist eine eigene Einrichtung der Versicherungsanstalt für Eisenbahnen und das Kompetenzzentrum für stationäre Gesundheitsförderung und Prävention der VAEB. Mit dem Neubau wird die Kapazität des Betriebs von 71 auf 120 Zimmer aufgestockt. Die Zimmer sind in Holzmodulbauweise aus Brettsperrholz hergestellt. Dabei wurden die Holzoberflächen bewusst sichtbar belassen, um für die Bewohner die angenehme Holzumgebung spürbar zu lassen.

(>> weitere Details zum Projekt)

 

Danach ging es zum Großsägewerk bzw. zur Firmenzentrale von Mayr Melnhof nach Leoben. Die 1 Mio. Festmeter Nadelhölzer, die für die Produktion am Standort benötigt werden, kommen zum Großteil aus den umgebenden, waldreichen Regionen. In dem modernen Großsägewerk wird hauptsächlich standardisiertes Schnittholz aus Fichte und zu geringen Anteilen aus Tanne und Lärche erzeugt.

Die Führung gab einen sehr guten Einblick in den Ablauf und die Logistik eines Sägeunternehmens, von der Bewertung des Nadelrundholzes bis zur Fertigung von Schnittholz, Pellets, u.a..

 

Am Ende der Exkursion besichtigten wir noch eine „Holzbaustelle“ im Zentrum von Trofaiach, wo bis Herbst 2018 neuer Wohnraum entstehen soll. Auf einem Grundstück mit der Gesamtfläche von 2.193 m² werden insgesamt 15 Mietkaufwohnungen gebaut. Dabei legten sowohl der Bauherr Die Frohnleitner als auch das Architekturbüro Stingl Enge Wert auf das Zusammenspiel zwischen Wohlbefinden der Bewohner und das Bauen im Sinne der Nachhaltigkeit. So entstanden die neuen Wohngebäude als ökologischer Holzmassivbau: Die Wohneinheiten wurden mit XC Holz-Beton-Verbundelementen, Holz-Alu-Fenster und Holzböden bzw. Parkett ausgestattet. Eine Besonderheit sind dabei die sichtbaren Holzdecken. Die Beheizung der Wohnung erfolgt mittels Fernwärme über Fußbodenheizungen.

 
 

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