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Holz-Housewarming

Schulerweiterung Viktor Kaplan Schule

Beim „Holz-Housewarming“ wurde dieses Mal die Schulerweiterung der Viktor Kaplan Schule in Andritz besichtigt. Bauherren, Architekten und Holzbauer führten über 100 Teilnehmer durch das Gebäude und erklärten die Details bei Planung und Ausführung. Doch das wichtigste Argument lieferten die Benutzer, sprich Lehrende und Schüler,  selber: "Wir fühlen uns in dieser Holzumgebung einfach viel wohler".

 

"100 : 1"

Natürlich gibt es viele Gründe warum man gerade im Ausbildungsbereich mit Holz bauen sollte: schnelle Bauzeit, gesundes Raumklima, ökologischer und regionaler Baustoff, ... Doch das wohl wichtigste Argument ist, wie sich die Menschen, die tagtäglich in dieser Umgebung arbeiten, fühlen. "Ich hatte den Vergleich und ich muss sagen es ist 100:1. Im Holzbau fühlen wir uns und vor allem die Kinder viel wohler. Sie lieben den Geruch des Holzes und sie sind auch im Unterricht viel ruhiger und weniger aggressiv. Das sich die Holzumgebung so deutlich auswirkt, hätten wir uns auch nicht gedacht", zeigt sich Frau Ganeider, MSc, BEd (Leiterin der Nachmittagsbetreuung an der Viktor Kaplan Schule) vom Holzbau begeistert.

 

Bauen mit Verantwortung

"Die Stadt ist sich ihrer Verantwortung gegenüber der nächsten Generation bewusst. In den nächsten Jahren wird daher weiterhin massiv in den Schulausbau investiert, weil auch der Bedarf stetig steigt. Mit Projekten wie hier zeigt sich, dass auch trotz des engen Budgets eine angenehme Arbeits- und Lernatmosphäre geschaffen werden kann“, erklärt DI Günter Fürntratt, Abteilungsleiter für Bildung und Integration der Stadt Graz. Räumliche Entflechtung, wirtschaftlicher Bau und Betrieb aber auch optimale Raumstrukturen für zeitgemäßen Unterricht waren die Prämissen in der Planung und Ausführung für den Erweiterungsbau der Volksschule in Andritz", so Architekt DI Josef Hohensinn Im kompakten zweigeschoßigen Zubau, welcher lediglich durch einen verglasten Verbindungsgang an das Bestandsgebäude angedockt ist, befinden sich neun neue Klassen und drei Ganztagesschulbereiche aus Holz.

 

Lernlandschaften und Marktplätze
Durch großflächige Schiebeelemente können die Unterrichtsräume als Lernlandschaften zu den vorgelagerten Gemeinschaftszonen, den sogenannten „Marktplätzen“, erweitert werden. Auch bei der überdachten Balkonzone im Obergeschoß werden Sicht- und Wechselbeziehungen hergestellt, diese kann als erweiterter Lern- und Freizeitbereich im Freien genutzt werden. Die Ganztagsschule verfügt über einen direkten Ausgang über eine eigene Terrassenzone in die Grün- und Sportanlage. Die drei Gruppenräume bilden Rückzugsnischen, können aber auch durch Öffnen von Wandelementen gekoppelt und zusammengeschaltet werden.

 

Umgeben von Holz
Der Neubau wurde gänzlich als konstruktiver Holzbau hergestellt. Die Tragstruktur ist eine optimierte Mischbauweise aus Brettsperrholzplattenwänden und –decken, Rippendecken sowie Holzriegel-Außenwänden. Die Primärtragstruktur ist nahezu überall sichtbar, lediglich in Teilbereichen gibt es Verkleidungen, als Installationsebene oder als Akustikmaßnahme. Die schlichte Formensprache, die bewusste Auswahl der Materialien und Oberflächen als auch das offene und flexible Raumkonzept ist ein Instrument, wie pädagogische Konzepte und Architektur ineinandergreifen können und so individualisiertes Lernen fördern.

 

Facts:

Planungsbeginn: Dezember 2014
Baubeginn: August 2015
Fertigstellung: September 2016
Anschaffungskosten: 3,5 Mio. (netto)
Bauherr: GBG - Gebäude- und Baumanagement Graz GmbH
Architekt/Planer: hohensinn Architektur
Holzbauunternehmen: Strobl Bau-Holzbau


 
 

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