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Wenn ein "Haus zum Arzt" wird

Housewarming: Erstes "Holzkrankenhaus" in der Steiermark

Im Zentrum des Geländes des LKH Graz Süd-West (Standort Süd) wurde kürzlich ein Holz-Pavillon eröffnet, der in wenigen Wochen seinen Betrieb aufnehmen wird. proHolz Steiermark lud Architekten, Planer und Holzbau-Interessierte ein das erste "Holzkrankenhaus" der Steiermark noch vor Inbetriebnahme zu besichtigen.

 

Erstmals setzt die KAGES im patientennahen Bereich auf einen Holzbau. Auf dem Gelände des LKH Graz Süd-West (Standort Süd) wird der moderne hölzerne Pavillon für die nächsten 15 Jahre die unterschiedlichsten Stationen der Klinik beherbergen, deren Gebäude in der Zwischenzeit generalsaniert werden.

 

Neben den Aspekten der Funktionalität sind auch die Nachhaltigkeit und das Schaffen einer gesunden Atmosphäre die vorrangigen Ziele gewesen. "Mit dem sichtbaren Holz auch im Innenraum entsteht eine spezielle therapeutische Atmosphäre. Eine Holzumgebung ist heimeliger/wärmer und unterstützt somit die Genesung der Patienten, ein "Haus als Arzt" sozusagen", sagt Michael Lehofer, Ärztlicher Direktor des LKH Graz Süd-West, Standort Süd.

 

Architekt Simon Speigner (sps-architekten) hat den Entwurf von Irmfried Windbichler, der ursprünglich mit anderen Baumaterialien geplant war, in eine Holz-Modulbauweise umgeplant. „Hier ist ein neuer Weg beschritten worden. In dieser Form gibt es das noch nicht. Holz sorgt für ein wohnliches Ambiente im Krankenhausbau und ein angenehmes Raumklima durch atmungsaktive Wände. Als Material steht es dem Menschen einfach näher“, so Speigner.

 

Sowohl KAGES-Betriebsdirektor Bernhard Haas als auch Rupert Richter-Trummer (Planung/KAGES) bestätigen, dass dieser Holzbau nicht teurer ist, als ein konventioneller Krankenhausbau in derselben Größe. Im medizinischen Bereich ist es meist nicht der Bau an sich, der die großen Kosten verursacht, sondern vor allem die notwendige Technik.



Eckdaten des Holz-Pavillon

Der Holzbau beherbergt knapp 1.500 m2
für 18 Patientenzimmer für 36 Personen und ergänzende Aufenthaltsräume
4 Therapieräume und zusätzliche Räume für Verwaltung und Administration

670 m³ Holz für Bau und Innenausbau verwendet
1.000 m² Eichenparkett verlegt
1.200 m² Lärchenfassade montiert
Auch Holz- und Terrassenfenster wurden aus heimischem Holz gefertigt.

Das verbaute Brettsperrholz wurde von der Firma Mayr Melnhof Holz geliefert. Ausgeführt wurde der Bau von Strobl Bau.

 
 

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