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Holz der Klimaschützer

Klimafreundliche Holzverarbeitung

 

Holz braucht für seine Entstehung kaum Energie und auch bei Transport und die Verarbeitung ist Holz ein positiver Vorreiter unter den Baustoffen.

 

Schäden in Billionenhöhe
Durch einen erhöhten CO2-Anteil erwärmt sich die Erdatmosphäre. Betroffen ist jeder Einzelne von uns – extreme Wetterkapriolen wie Hitzewellen, Starkregen oder sonstige Unwetter machen auch vor der Steiermark nicht Halt. Ein wichtiger Faktor, um dieser Entwicklung entgegen zu steuern, sind der nachhaltig bewirtschaftete Wald und die daraus gewonnenen Holzprodukte.

 

Holzprodukte als Klimaschützer
Bäume speichern im Rahmen der Photosynthese Kohlenstoff und geben Sauerstoff ab. Der Kohlenstoff bleibt so lange im Holz gespeichert, bis es verbrannt wird oder verrottet. Erst dann wird der Kohlenstoff wieder frei und verbindet sich mit dem Sauerstoff der Luft zum Treibhausgas CO2.

 

Kurz gesagt: Wird der Baum VOR seiner Verrottung aus dem Wald entnommen und entsprechend verarbeitet (z. B. zu Bauholz, Fußböden, Möbel etc.), bleibt der Kohlenstoff langfristig im Holz. Alleine in steirischen Wäldern sind somit rund 200 Millionen Tonnen Kohlenstoff gebunden – das entspricht zirka 750 Millionen Tonnen CO2!

 

Anstelle des geernteten Baumes werden von Waldbesitzern junge Bäume gepflanzt, die wiederum neuen Kohlenstoff speichern und zur weiteren Verminderung des CO2-Anteils in der Luft beitragen. Die forstliche Bewirtschaftung schafft Raum und Licht für die kleinen Bäume, die unter diesen Bedingungen schneller wachsen und der Atmosphäre somit noch mehr Kohlenstoff entziehen.

 

Klimafreundliche Holzverarbeitung
Im Gegensatz zu Minen, Hochöfen oder Brennwerken ist der Energiebedarf bei der Be- und Verarbeitung von Holz vernachlässigbar gering. Noch dazu wird ein Großteil der benötigten Energie aus den bei der Produktion anfallenden Holznebenprodukten (z. B. Holzspäne) gewonnen. Dadurch werden fossile Brennstoffe wie Öl oder Gas vermieden. Auch die Transportwege sind bei Holz relativ kurz. Holz wird von den Sägewerken in verarbeitenden Unternehmen in der Regel aus einem Umkreis von höchstens 300 Kilometern bezogen. Ab 150 Kilometern erfolgt der Transport nicht mehr per LKW, sondern meist umweltfreundlich per Bahn oder Schiff.

 

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