Verglichen wurden ein Jahr lang vier Klassen (jeweils zwei 1. und zwei 2. Klassen Hauptschule), insgesamt 52 Versuchspersonen der Hauptschule Haus im Ennstal. Zwei Klassen waren mit Holz ausgestattet und zwei „Standardklassen“.
Die verblüffend positiven Ergebnisse: Die Holzeinrichtung wirkt sich eindeutig besser aus auf die Arbeit des Herzens. Die Schüler sind entspannter, das Herz muss weniger arbeiten. Auch in der Nacht erholen sich Schüler aus Holzklassen deutlich besser.
Herzschlagrate - Holz spart Herzschläge
Standardklasse: Die Herzschlagrate ist am Anfang des Schuljahres niedrig und steigt bis zum Ende des Schuljahres kontinuierlich an.
Holzklasse: Herzfrequenz ist am Anfang des Schuljahres niedrig und sinkt dann weiter ab => Unterschied zur Kontrollklasse: fast 10 Herzschläge je Minute. Das Positive: Ein niedriger Herzschlag trägt langfristig zu einer höheren Lebenserwartung bei!
Vor allem Mädchen sprechen extrem auf Holz an – bei Buben ist das Ergebnis zwar auch deutlich, aber nicht so stark ausgeprägt.
Herzschläge Tagesablauf - Holz schafft Ferienstimmung
Bei beiden Klassentypen: Starker Anstieg vor Schulanfang in der Früh (Stress).
Kontrollklasse: Die Herzschlagrate bleibt über den Tag hin kontinuierlich hoch-
Holzklasse: Die Herzrate sinkt mit Schulbeginn und bleibt kontinuierlich niedrig. Ähnliche Werte gibt es in den Ferien – dieser Effekt hält den ganzen Tag an!
Ein Schüler erspart sich in einer Holzklasse ca. zwei Stunden „Herzarbeit“ am Tag – damit ist ein langfristiger Gesundheitseffekt zu erwarten. Die Schule wird mit Holz zum „Erholungsfeld“, da der Organismus weniger beansprucht wird.
Kontrollwert Vagustonus - Holz schafft Ruhe
Der Vagustonus ist der Nerv, der das Herz schützt. Je höher der Wert ist, desto geringer die Gefahr eines Herzinfarktes
Kontrollklasse: Vagustonus sinkt während des Schuljahres (v. a. gegen Schulschluss) – bei Mädchen wieder mehr ausgeprägt als bei Buben. Während der Nachtruhe sinkt der Vagustonus erheblich ab.
Holzklasse: auf das Jahr betrachtet ist der Vagustonus durchgehend hoch. Bei der Nachtruhe bleibt der Vagustonus kontinuierlich hoch.
Alle Werte wurden mehrfach gegen kontrolliert und bestätigt.
Für Studienleiter Maximilian Moser sind die Ergebnisse verblüffend: „Wir waren am Anfang nicht so optimistisch. Aber die Studie zeigt eindeutig: Holz wirkt sich positiv auf den Organismus der Schüler aus.“
Johann Resch, Bürgermeister von Haus im Ennstal und stellvertretender Obmann von proHolz Steiermark, freut sich: „Anfangs sind wir belächelt worden für das Holz-Engagement. Jetzt werden hoffentlich viele Schulen auf diese Studie zurückgreifen. Die Investition ist zwar teurer, rentiert sich aber volkswirtschaftlich.“